Rasseportrait
Miss Maible of Chalot's Farm
Der Australian Shepherd, auch liebevoll Aussie genannt, zählt zu den Hütehunden.
Sein Name ist irreführend, da sein Ursprung nicht, wie der Name vermuten lässt in Australien liegt, sondern in den USA.
Der Aussie ist ein intelligenter, aufmerksamer und loyaler Hund. Er zeigt Kraft und Ausdauer kombiniert mit außergewöhnlicher Beweglichkeit. Seinem Besitzer wird er immer mit Eifer versuchen alles Recht zu machen. Er ist in den richtigen Händen ein sehr leicht zu erziehender und lernfreudiger Zeitgenosse.
Shadows Fynn of Charlot's Farm
Als Hütehund/Arbeitshund benötigt er aber täglich anspruchsvolle, körperliche und auch geistige Beschäftigung.
Der Aussie möchte gefordert werden, sein angeborener Arbeitswille muss durch Erziehung und Training in die gewünschten Bahnen gelenkt werden.
Beherzt man dies nicht, so scheut der Aussie unter Umständen nicht davor zurück, den ein oder anderen Einrichtungsgegenstand fachgerecht zu zerlegen, Kleidung, Zeitungen u.a. zu zerfetzen oder, bei Gelegenheit, auch zu jagen.
Jack beim Spaßkampf 06/2010
Obwohl er zu den aktiven Hunden gezählt werden muss, ist er im Haus sehr ruhig und integriert sich unmerklich. Hunde, insbesondere Aussies, besitzen eine enorme Gabe, sich dem jeweiligen Hausstand äußerst flexibel anzupassen. Ihm übertragene Aufgaben erledigen sie mit Stil und Enthusiasmus.
Sie sind Fremden gegenüber reserviert, zeigen aber keine Scheu.
Ein Aussie, aus einer verantwortungsvollen Zucht, ist ein physisch und psychisch gesunder Hund, robust und widerstandsfähig mit einer relativ hohen Lebenserwartung (ca. 12-15 Jahre).
Jack bei seiner Arbeit im Seniorenzentrum
Die herausragendste Eigenschaft des Aussies ist wohl seine Intelligenz.
Diese macht ihn leicht erzieh- und trainierbar.
So ist er problemlos sowohl in den verschiedensten Hundesportarten (Agility, Obedience, Dogdance, Disc Dogging etc.) einsetzbar als auch inzwischen in zahlreichen Hundeberufen (z.B. als Rettungshund, Blindenhund, Therapiehund und natürlich Hütehund) zu finden.
Jumping Jack of Charlot's farm
Werden seine Fähigkeiten erkannt und gefördert, wird der Aussie dies durch hohen Einsatz und Leistung belohnen.
Bei ungenügender oder fehlender Anleitung kann der Aussie, durch eben diese Intelligenz, schlechte, unerwünschte Angewohnheiten ebenso schnell erlernen wie gute, erwünschte.
Der zukünftige Besitzer eines Aussies sollte deshalb eine genaue Vorstellung dessen haben, welche Verhaltensweisen er fördert bzw. welche er untersagt. Er sollte dem jungen Hund von Anfang an möglichst viele Gelegenheiten zu sozialen Kontakten zu Mensch und Tier ermöglichen. Dann wird er mit Sicherheit großen Spaß am Aussie haben!
Übrigens zur Warnung: Diese Rasse kann in kürzester Zeit extrem süchtig machen! =)
